Vier von zehn Beschäftigten in der Hauptstadt sind atypisch beschäftigt, etwa in Minijob, Leiharbeit oder auf befristeten Stellen. Am 19. Januar 2016 haben Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter auf einer DGB-Konferenz zum Thema "Prekäre Beschäftigung: Berichte aus der Arbeitswelt" eindrucksvoll die gravierenden Folgen für die Betroffenen geschildert. Am 6. April, 16-19 Uhr, fragen die Gewerkschaften in einer Folgeveranstaltung: „Prekäre Beschäftigung in Berlin: Was ist zu tun?“ Hier wollen wir mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Arbeitgeberverbänden die Berichte aus der Praxis und unsere Lösungsvorschläge diskutieren. Zur Diskussion erwarten wir: Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Senator für Finanzen Klaus Lederer, Landesvorsitzender DIE LINKE Berlin Ramona Pop, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Grüne Alexander Schirp, Geschäftsführer Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg e. V. Zu Handlungsansätzen Handlungsansätze der Bundesregierung diskutieren wir mit Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Im September wird in Berlin gewählt: Vom neuen Senat erwartet der DGB eine Strategie und Maßnahmen zur Durchsetzung Guter Arbeit. In einer Resolution hat der Vorstand des DGB Bezirk Berlin-Brandenburg konkrete Forderungen beschlossen (die Resolution kann weiter unten heruntergeladen werden): Dazu gehört, dass das Land Berlin auch im eigenen Verantwortungsbereich von sachgrundlosen Befristungen in Verwaltungen und landeseigenen Betrieben absieht. Die Ausgliederung von Betriebsteilen aus landeseigenen Betrieben muss rückgängig gemacht bzw. mindestens der Grundsatz gleicher tariflicher Bezahlung durchgesetzt werden. Von der Bundesregierung erwarten wir konkrete gesetzliche Verbesserungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.