Im Rahmen der Woche der Seelischen Gesundheit präsentiert das Kino Central den Dokumentarfilm 'La Maladie du Démon - Die Krankheit der Dämonen' (OmU)
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"Ein großartiges Werk von Liebe und Leid, von zutiefst humaner Qualität und Empathie." //Snowdance Independent Film Festival
Mit anschließender Diskussion mit Tankpari Guitanga (Protagonist aus Burkina Faso), Lilith Kugler (Regisseurin und Produzentin), Prof. Dr. Ulrike Kluge (Zentrum für Interkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie Charité, AG Transkulturelle Psychiatrie), Dr. Michael Huppertz (Amnesty International, Mindful Change Foundation)
Psychische Gesundheit wird in unterschiedlichen Kulturen unterschiedlich wahrgenommen und bewertet. 'La Maladie du Démon – Die Krankheit der Dämonen' führt mitten in die Sahelzone, nach Burkina Faso – in ein Land, in dem psychische und epileptische Erkrankungen traditionell als Besessenheit durch böse Geister und Dämonen gesehen werden. Aus Angst vor Ansteckung wird der Kontakt zu Betroffenen gemieden und aus Hilfslosigkeit werden Familienangehörige oftmals angekettet. Viele hoffen auf Hilfe in der spirituellen Welt – in sogenannten Gebetszentren oder bei traditionellen Heilern. Pfarrer Guitanga und Krankenpfleger Tindano respektieren diese Tradition, engagieren sich jedoch fest entschlossen im Rahmen ihrer bescheidenen Möglichkeiten entgegen dem Glauben einer ganzen Gesellschaft für medizinische Behandlung, Freiheit und Menschenwürde.
Veranstalter Amnesty Internaional - Aktionsnetz Heilberufe Mindful-Change-Foundation Open Society Foundations
weitere Informationen auf www.la-maladie-du-demon.com